Manuell raus, digital und automatisch rein... Es ist ein Schalter, der unsere heutige Gesellschaft charakterisiert. Das gilt zum Beispiel auch für die Steuerung von Jalousien und Rollläden, die heute meist per Fernbedienung, über eine App auf dem Smartphone oder ein Smart-Home-System, vom Sessel aus und sogar aus der Ferne erfolgt. Übrigens kann man diese Systeme auch vollautomatisch nach Zeit und Wetterlage steuern lassen. Das Ergebnis: erhöhter Komfort, vereinfachte Installation und niedrigere Energierechnungen.
Wer in Sonnenschutz oder Rollläden investiert, setzt auf zuverlässige Technik, denkt aber auch an die Benutzerfreundlichkeit. Für Installateure zählt vor allem die Montagefreundlichkeit. Die Steuerung der Anlagen und ihrer Antriebe spielt dabei eine wichtige Rolle. Es ist noch gar nicht so lange her, da benutzte man überall eine Schnur, eine Drehstange oder eine Ösenwinde, um Rollläden oder Markisen zu öffnen oder zu schließen, oder einen Gurtwickler, um die Rollläden hoch- und runterzuziehen. Sie werden immer noch verwendet, aber inzwischen sind diese manuellen Steuerungen in vielen Häusern und anderen Gebäuden durch automatische Steuerungen ersetzt worden.

Und die Dinge entwickeln sich rasant, denn auch die Knopfdruck-Bedienung an den Jalousien oder Rollläden ist bereits weitgehend passé. Heute steuern die Nutzer ihre Anlagen mit einer Fernbedienung und über eine intuitive App auf dem Smartphone oder Tablet. Vielmehr werden die Systeme oft einfach in das Smart-Home-System oder die Gebäudeautomation integriert, die zum Beispiel auch Beleuchtung, Tore, Audio- und Videoanlagen, Klimaanlagen und Sicherheitseinrichtungen steuert. Mit diesen Lösungen können die Nutzer Jalousien und Rollläden aus der Ferne steuern.
Dank Zeitschaltuhren, Windmaschinen und Solarzellen müssen sie nicht einmal mehr eingreifen, denn alles wird automatisch nach programmierten Szenarien gesteuert. Wenn die Sonne scheint, fahren die Bildschirme oder Rollläden automatisch herunter. Wenn es zu windig ist, fahren die Jalousien ein. Außerdem fahren die Anlagen morgens zu einer bestimmten Uhrzeit hoch und abends zur voreingestellten Zeit wieder herunter, ohne dass der Mensch eingreifen muss. Vergessen ist also nicht mehr möglich. Das erhöht den Benutzerkomfort und senkt die Energierechnung. Außerdem erhält der Nutzer digitale Benachrichtigungen über den Zustand der Systeme und eventuelle Störungen. Der Einsatz dieser intelligenten Steuerungstechnologien boomt daher.

Als Installateur ist es wichtig, den Kunden über die verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten zu informieren. Je nach Anwendung wird in Absprache mit dem Kunden auch festgelegt, wie das Antriebssystem montiert werden kann. Wenn Systeme an die Gebäudeautomation angeschlossen werden, wird in der Regel eine kabelgebundene Lösung gewählt. Bei Renovierungsprojekten oder bei Installationen, bei denen die Verwendung von Kabeln ein Problem darstellt, können die Motoren kabellos integriert werden.
In letzter Zeit werden zunehmend solarbetriebene Jalousien oder Rollläden gewählt. Dazu wird ein Solarpanel auf der Kassette angebracht. Dieses fängt das Licht ein und wandelt es in elektrische Energie um, die in einer Batterie gespeichert wird. Dadurch sind die Systeme völlig autark. Der Installateur muss keine Löcher bohren, so dass die Fassade und die Dämmung nicht beschädigt werden. Man muss auch keine Steckdosen installieren. Das macht die Installation einfacher und schneller, aber die Solarprodukte führen auch zu erheblichen Energieeinsparungen. Genau... eine Win-Win-Situation für Nutzer und Installateur.
