Nachhaltigkeit ist ein roter Faden in der Zusammenarbeit zwischen der AVZ-Gruppe und ihren strategischen Partnern. Im Einklang mit dieser Ambition ist das Unternehmen - über die Einheit Hylas - einer der ersten Partner, die an der neuen Recycling-Initiative von Dickson beteiligt sind. Der Hersteller von hochwertigen Markisenstoffen unternimmt mit seinem Greenovation-Programm bereits seit mehr als zehn Jahren Schritte in Richtung einer kreislauforientierten textilen Kette. Nun wird auch in den Niederlanden ein wichtiger Schritt unternommen: Reststoffe aus dem Produktionsprozess werden gesammelt, aufbereitet und erhalten ein zweites Leben in neuen Anwendungen.

Dickson glaubt an Textilien mit einer langen Lebensdauer, minimaler Umweltbelastung und maximaler Wiederverwendbarkeit. Dies passt perfekt zur Nachhaltigkeitsstrategie der AVZ-Gruppe, in der Kreislaufinitiativen eine große Rolle spielen. "Bei der AVZ-Gruppe ist es unser Ziel, im Bereich der Nachhaltigkeit innovativ zu sein", sagt Lindsay Wevers, Nachhaltigkeitsmanagerin der AVZ-Gruppe. "In Zusammenarbeit mit Dickson geht ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Unsere Schnittabfälle erhalten ein neues Leben und werden in neuen Stoffen und anderen Anwendungen wiederverwendet."
Die Partnerschaft mit Dickson spielt dabei eine Schlüsselrolle. Als Hersteller mit einer starken europäischen Präsenz und einem langfristigen Fokus auf Nachhaltigkeit verfügt Dickson über das Wissen und die Infrastruktur, um wirklich etwas zu bewirken. "Diese Partnerschaft zeigt, wie die Zusammenarbeit von Ketten zu greifbaren Ergebnissen führt", so Lindsay weiter. "Indem wir unsere Kräfte bündeln, erreichen wir unsere Nachhaltigkeitsziele schneller - ohne Abstriche bei der Qualität und Zuverlässigkeit."
Lars Huizenga, Sales Manager Benelux bei Dickson, erklärt: "Für Dickson ist die Kreislaufwirtschaft keine Zukunftsvision, sondern tägliche Praxis. Wir sind ständig auf der Suche nach Partnern, die unsere Ambitionen teilen und aktiv zu einer nachhaltigeren Textilkette beitragen wollen. Die Zusammenarbeit mit der AVZ-Gruppe ist ein gutes Beispiel dafür: Gemeinsam bringen wir das Recycling von Markisentüchern auf Vordermann."

Die praktische Umsetzung dieser Initiative findet bei Hylas statt, wo das Verfahren so effizient wie möglich gestaltet wird. Der Verfahrensingenieur Sander IJdo ist für die Umsetzung und Überwachung verantwortlich. "Die Mitarbeiter deponieren die Schnittabfälle in speziell dafür vorgesehenen Trennbehältern an ihren Arbeitsplätzen. Auf jedem Arbeitsauftrag ist vermerkt, welche Farbe der Schnittabfall in welchen Behälter gehört - das verhindert Zweifel und beschleunigt den Sortiervorgang. Wenn ein Behälter voll ist, sammeln wir ihn an einer zentralen Stelle ein, wo die Säcke für den Transport vorbereitet werden."
Neben dem physischen Prozess spielt auch das interne Bewusstsein eine entscheidende Rolle. Die Mitarbeiter werden aktiv einbezogen und über die Bedeutung einer korrekten Abfalltrennung gut informiert. Dank klarer Anweisungen und eines gestrafften Systems fühlt sich das Recycling nicht wie eine zusätzliche Maßnahme an, sondern wie ein natürlicher Teil des Arbeitsprozesses. Dies steigert nicht nur die Effizienz, sondern stärkt auch den Rückhalt in den Betrieben.
"Der erste Transport - mit Schnittabfällen, die von November 2024 bis April 2025 gesammelt werden - ist nun abgeschlossen. Angesichts des derzeitigen Produktionsansturms gehen wir davon aus, dass wir drei bis vier Transporte pro Jahr organisieren werden", so Sander abschließend. Dies ist ein konkreter Beitrag zum Ziel von Dickson, bis 2025 jährlich 100 Tonnen Acryltextilien in einem geschlossenen Kreislauf zu recyceln.
"Bald werden wir weitere Neuigkeiten über das Recycling unseres Acrylgewebes bekannt geben. Behalten Sie unsere Updates im Auge", sagte Lindsay Wevers. Gemeinsam mit Dickson werden konkrete Schritte in Richtung einer kreisförmigen Textilkette unternommen.