MIT LICHT BAUEN, MIT SCHATTIERUNG STEUERN
Die zeitgenössische Architektur wird immer transparenter. Große Glasflächen sorgen für reichlich Tageslicht, ein offenes Raumgefühl und eine starke Verbindung zur Umgebung. Gleichzeitig bringt diese Transparenz aber auch neue Herausforderungen mit sich. Überhitzung, Blendung und Energiebilanz erfordern durchdachte Lösungen. Der Sonnenschutz spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Für Architekten und Baufachleute bedeutet dies, dass die Beschattung nicht mehr ein rein technisches Element, sondern ein integraler Bestandteil des Entwurfs ist. Die Lösungen müssen nicht nur funktionieren, sondern sich auch unauffällig in das Fassadenbild integrieren. Mit seinen fortschrittlichen Beschattungssystemen entwickelt Wilms einen Sonnenschutz, der die Architektur unterstützt, statt sie zu stören.
Minimalismus und klare Linien bestimmen heute das Aussehen vieler Neubauprojekte. Störende Elemente wie sichtbare Schränke oder technische Anbauten passen nicht mehr in diese Designsprache. Deshalb entscheiden sich Architekten zunehmend für kompakte und dezent integrierte Jalousien. “Für Architekten ist es wichtig, dass technische Lösungen das Design verstärken”, sagt Thomas Vanhauwere, Vertriebsleiter bei Wilms. “Der Sonnenschutz sollte ästhetisch zur Fassade passen und gleichzeitig für ein angenehmes Raumklima sorgen.”

Wilms Screens verbinden diese ästhetische Integration mit technischer Leistung. Durch ihre kompakte Bauweise und die vielfältigen Ausstattungsmöglichkeiten fügen sie sich nahtlos in unterschiedliche Fassadenkonzepte und Architekturstile ein.
Ein schönes Beispiel für dieses Gleichgewicht zwischen Architektur und Komfort ist das neue Bürogebäude von Ockier Advocaten & Partners im Beneluxpark in Kortrijk. Das Gebäude zeichnet sich durch seine markante Architektur mit großen Glasflächen, hohen Decken und einer offenen, lichtdurchfluteten Arbeitsumgebung aus.
Diese transparente Architektur brachte jedoch auch eine Herausforderung mit sich. Aufgrund der Südausrichtung und der großen Fensterflächen war eine durchdachte Steuerung der Sonneneinstrahlung notwendig, um Überhitzung und störende Reflexionen zu vermeiden. Die Lösung fand sich in der Integration von 91 automatisierten Rollläden von Wilms, die sich dezent in das Fassadenkonzept einfügen.
Die Schirme blockieren einen Großteil der Sonnenwärme, noch bevor sie das Glas erreicht, und sorgen so für ein stabiles Raumklima, ohne die Sicht nach draußen zu behindern.
“Wenn es um Sonnenschutz geht, steht oft die Südfassade im Mittelpunkt, aber auch Ost- und Westfassaden sind wichtige Schwerpunkte”, erklärt Thomas Vanhauwere. “Die tiefstehende Sonne kann störende Reflexionen auf Computerbildschirmen verursachen. Mit den richtigen Jalousien kann man diese Sonneneinstrahlung steuern, und der Arbeitskomfort bleibt gewährleistet.”
Neben dem thermischen Komfort tragen moderne Trennwände auch zur Energieeffizienz eines Gebäudes bei. Indem sie die Sonnenwärme fernhalten, wird der Bedarf an aktiver Kühlung erheblich reduziert. Bei dem Projekt in Kortrijk spielen Automatisierung und intelligente Steuerung in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle. Die Jalousien reagieren automatisch auf die Sonneneinstrahlung, während die Nutzer sie auf Wunsch auch manuell einstellen können. So entsteht ein flexibles System, das Komfort und Energieeffizienz miteinander verbindet.
Das Projekt von Ockier Lawyers zeigt, wie Sonnenschutz heute ein strategischer Bestandteil des Designs sein kann. Durch die frühzeitige Zusammenarbeit mit dem Architekten und dem Bauteam werden Ästhetik, Komfort und Energieleistung in Einklang gebracht. Für Architekten bedeutet dies mehr Gestaltungsfreiheit. Für die Nutzer bedeutet es eine lichtreiche Arbeitsumgebung mit einem stabilen Raumklima. Eine klare Entwicklung in der zeitgenössischen Architektur: Wer mit Glas baut, sollte auch mit Schatten bauen.
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