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5 nicht so oft diskutierte Erkenntnisse über den Bildschirm!

5 nicht so oft diskutierte Erkenntnisse über den Bildschirm!

Schirme sind mittlerweile ein fester Bestandteil der Sonnenschutzbranche. Sie verkaufen sie seit Jahren, kennen die Unterschiede zwischen Stoffen, Schranktypen und Führungen und wissen genau, wann Sie welches System empfehlen können. Und doch gibt es noch viel zu entdecken. Denn wer nur an "Sonnenschutz" denkt, lässt sich Chancen entgehen. Diese fünf weniger bekannten Blickwinkel bieten Inspiration, um das Gespräch mit Ihrem Kunden neu zu fokussieren - und einen Mehrwert zu schaffen. Und... verkaufen!

1. Bildschirme in Farbe: die Fassade als Leinwand

Grau, beige, weiß. Die Farbwahl bei Bildschirmen ist seit Jahren bemerkenswert konservativ. Verständlich, denn neutrale Töne passen überall. Aber es gibt eine Gegenbewegung. Architekten suchen nach Kontrast und Charakter in der Fassade. Außenjalousien und Vordächer werden zunehmend in unterschiedlichen Farben geliefert. Es stellt sich also die Frage: Warum nicht auch Bildschirme? Indem Sie die Farbe in das Verkaufsgespräch einbeziehen, positionieren Sie den Bildschirm als Stilmittel und nicht als notwendiges Übel. Eine kleine Wahl, die einen großen Unterschied zur Fassade macht. Fragen Sie Ihren Lieferanten auch danach.

2. Datenschutz: das vergessene Verkaufsargument 

Jeder kennt die thermischen und visuellen Vorteile von Paravents, aber ihr Beitrag zur Privatsphäre bleibt unterbelichtet. Vor allem in dicht bebauten Wohngebieten oder Wohnungen bietet ein Paravent tagsüber völlige Privatsphäre, ohne den Blick zu verstellen. Es ist genau dieses Gleichgewicht, das viele Verbraucher suchen, das sich aber nicht immer von selbst einstellt. Werben Sie ausdrücklich dafür, insbesondere bei Kunden, die zwischen Innen- und Außen-Sonnenschutz schwanken.

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3. Intelligent beschatten, intelligent verkaufen

Immer mehr Bildschirme sind für die Integration mit Hausautomatisierungssystemen, Smart-Home-Plattformen und Solar- oder Windautomatisierung vorbereitet. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass der Endkunde oft nicht darauf aufmerksam gemacht wird. Dies ist eine verpasste Gelegenheit. Denn ein Verbraucher, der seine Beleuchtung über eine App steuert, ist offen für eine automatisierte Beschattung. Allerdings erfordert es von Ihnen als Fachhändler aktuelles Wissen über Kompatibilität und Funktionalität. Wer sich darauf einlässt, kann die Hausautomation als Verkaufsförderer und als Argument für die Aufrüstung auf Premiumsysteme nutzen.

4. Bildschirme im BENG-Kontext: mehr als Sonnenschutz

In der BENG-gesteuerten Baupraxis werden Bildschirme zunehmend in die Energieberechnung einbezogen. Das macht sie nicht nur funktional, sondern auch strategisch. Dennoch herrscht nach wie vor der Eindruck vor, dass Bildschirme hauptsächlich etwas für den Privatkunden sind. Zu Unrecht. Denn gerade im projektbezogenen Wohnungsbau sind sie unverzichtbar, um Überhitzung zu vermeiden und die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen. Für Sie als Fachhändler besteht die Chance, früher mit Projektentwicklern, Bauherrengemeinschaften und Architekten ins Gespräch zu kommen, wenn Sie das gut vermitteln können.

5. Wartung und Service: neue Erlösmodelle   

Ein Bildschirm ist grundsätzlich wartungsarm, aber nicht wartungsfrei. Dennoch wird die Wartung selten aktiv angeboten, geschweige denn als Dienstleistung kommuniziert. Dabei gibt es Möglichkeiten: Die jährliche Wartung beugt Störungen vor, verlängert die Lebensdauer und ist ein Kontaktmoment mit dem Kunden. Denken Sie an Service-Abonnements oder einen Check-up zum Saisonwechsel. Auf diese Weise bauen Sie Kundenbeziehungen und wiederkehrende Einnahmen auf.  

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