Auf dem niederländischen und belgischen Sonnenschutzmarkt plant Warema, sich stärker auf Außenjalousien zu konzentrieren. "Eigentlich sind die Niederlande eher ein Land der Bildschirme, aber wenn man über Energieeinsparung und CO2-Reduzierung spricht, sind Außenjalousien viel effektiver. Außerdem ist es ein ästhetisch sehr ansprechendes Produkt", sagt Roelof Rozema, Geschäftsführer von Warema Benelux BV.
1955 als kleines Familienunternehmen gegründet, entwickelte sich die deutsche Warema zu dem renommierten Sonnenschutzhersteller, der heute mit einem weltweiten Umsatz von 750 Millionen Euro und 5.500 Mitarbeitern in Niederlassungen in den Benelux-Ländern, Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien vertreten ist. "Im Bereich Sonnenschutz bietet kein anderes Unternehmen ein so komplettes Paket wie wir", weiß Rozema. "Unsere wichtigsten Säulen sind Qualität, Service und Zuverlässigkeit. Dazu gehört ausdrücklich auch, dass wir unsere Versprechen einhalten. Letzteres mag nach einer offenen Tür klingen, ist aber heutzutage ein echter Mehrwert."

Der verstärkte Fokus auf Außenjalousien, den das Unternehmen auf dem niederländischen und belgischen Markt umsetzen will, ist laut Rozema nur logisch: "In Bezug auf Energieeinsparung und CO2-Reduzierung, ein Thema, das immer wichtiger wird, sind Außenjalousien viel effektiver als beispielsweise Bildschirme. Außerdem ist es ein ästhetisch sehr ansprechendes Produkt. Ein zusätzlicher Vorteil eines Raffstores ist, dass immer ein gewisser Lichteinfall und eine Sicht nach draußen vorhanden ist, was zum Beispiel in Büroumgebungen ein angenehmes Arbeitsumfeld schafft. Bei einer geschlossenen Jalousie oder einem Rollladen gibt es dagegen überhaupt keinen Lichteinfall von außen, so dass man oft gezwungen ist, das Licht innen einzuschalten, was natürlich nicht sehr energieeffizient ist. In dieser Hinsicht hebt sich Warema besonders mit schrägen Außenjalousien hervor, die eine ideale Lösung für ein schräges Fenster unter einem Dach darstellen."

In einer Zeit, in der die Energieeffizienz von Gebäuden immer wichtiger wird, ist Warema ein unverzichtbarer Partner für die Bauindustrie geworden. Durch die natürliche Reduzierung der Wärmebelastung tragen die Beschattungslösungen von Warema wesentlich zur Energieeffizienz von Gebäuden bei. "Im Hinblick auf die Anforderungen des BENG - für nahezu energieneutrales Bauen - liegt uns beispielsweise die CO2-Reduzierung sehr am Herzen. Für Architekten machen wir zum Beispiel Berechnungen zur Reduzierung von BENG 1 durch Sonnenschutz. An heißen Sommertagen können beispielsweise Außenjalousien einen Großteil der Sonnenwärme abhalten und so die Kühllast eines Gebäudes erheblich reduzieren."

Eine nachhaltige Lösung, auf die Warema ebenfalls zunehmend setzt, ist die Solarmarkise, bei der integrierte Solarpaneele Strom erzeugen. "Ideal für Situationen, in denen kein externer Stromanschluss zur Verfügung steht, und zudem energiesparend", sagt Rozema. "Da keine Verkabelung erforderlich ist, sind unsere SolarKits für Rollläden, Außenjalousien und Screens einfach zu installieren und daher auch für Renovierungsprojekte oder monumentale Objekte gut geeignet."

Einen Schritt weiter gehen intelligente Sonnenschutzsysteme mit sensorgesteuerten Schirmen und Lamellen, die sich automatisch an den Sonnenstand und die Außentemperatur anpassen. "Ein tolles Beispiel für ein solches klimagesteuertes System ist unsere Wintergartenmarkise Climara", so der Geschäftsführer weiter. "Sie bietet perfekten Hitzeschutz und sorgt automatisch dafür, dass die Sonnenwärme oder das Licht optimal genutzt wird, wenn es gewünscht ist."