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Plattform für Sonnen- und Tageslichtsteuerung, Rollläden, Terrassenüberdachungen und Schranken
Solarprojekt Münchener Stadtbibliothek

Beschattungsprojekt München Stadtbibliothek

Wärme- und Lichtsteuerung

In Z&R 1 liegt der Schwerpunkt des Themas Gelenk- und Ausfahrbildschirme verständlicherweise hauptsächlich auf Gelenk- und Ausfahrbildschirmen. Antriebe und Steuerungen stehen im Mittelpunkt des Themas Antriebe und Steuerungen in Z&R 7. Aber natürlich sind die beiden Themen nicht getrennt. Im Gegenteil, sie sind untrennbar miteinander verbunden. Ein Beispiel dafür ist ein Sonnenschutzprojekt, das Nice im Auftrag der Münchner Stadtbibliothek in der bayerischen Landeshauptstadt München realisiert hat. 

Die Münchner Stadtbibliothek ist die öffentliche Bibliothekseinrichtung der Stadt München. Sie umfasst mehr als 30 Bibliotheken und ist damit die größte öffentliche Bibliothekseinrichtung in Deutschland. Neben rund drei Millionen Büchern, Zeitschriften und neuen Medien verwaltet sie auch das Literatur- und Handschriftenarchiv Monacensia, eine Musikbibliothek, eine Kinder- und Jugendbibliothek, eine Fachbibliothek für Philatelie und eine juristische Bibliothek. 

Die Zentrale der Münchner Stadtbibliothek befindet sich seit 1984 im Münchner Kulturzentrum Gasteig. Zu den weiteren Einrichtungen gehören 22 Stadtteilbibliotheken, sieben Krankenhausbibliotheken und eine Reihe von Bibliobussen. 

Stadtbibliothek München

Laim
Eine der Stadtteilbibliotheken befindet sich im Münchner Stadtteil Laim, an der Fürstenrieder Straße, einer fünf Kilometer langen, wichtigen innerstädtischen Verbindungsstraße in München. Benannt ist die Straße nach dem Schloss Fürstenried, das am südlichen Ende der Fürstenrieder Straße liegt. Seit 1937 gibt es in Laim eine eigene Stadtteilbibliothek. Das 30-jährige Jubiläum im Jahr 2017 wurde vom Historischen Verein Laim mit einer Studie zum Bibliothekswesen in Laim und einer Ausstellung begangen. 

Bereits 1930 gab es eine Bibliothek, deren Leitung 1937 von der Stadt München übernommen wurde. Das Jahr 1937 ist somit gewissermaßen das Gründungsjahr der Laimer Stadtteilbibliothek. Seit 1987 ist sie in einem in diesem Jahr errichteten Stadtteilzentrum in der Fürstenrieder Straße 53 untergebracht. Es entstand eine moderne, großzügige Bibliothek mit einer Fläche von über 700 Quadratmetern. Die Mitglieder- und Ausleihzahlen stiegen sprunghaft an. Später kamen ein Lesegarten (1998), eine Kinderbibliothek (2014) und eine 24/7-Rückgabeeinrichtung (2014) hinzu. 

Stadtbibliothek München

Beschattung und Lichtsteuerung
Das vierstöckige Gebäude, das neben der Stadtteilbibliothek Laim auch Büros beherbergt, ist ein markantes Wahrzeichen des Stadtteils. Die große Menge an Glas, die das Gebäude charakterisiert, verleiht ihm einen offenen Charakter und sorgt für viel natürliches Licht im Inneren. Das durch das Glas einfallende Sonnenlicht kann aber auch zu Überhitzung und Aufheizung oder Lichtverschmutzung führen. 

Um die langen, durchgehenden Glaswände vor direkter Sonneneinstrahlung und Überhitzung zu schützen und die besten Lichtverhältnisse im Inneren der Bibliothek bei jedem Wetter zu gewährleisten, wurden die Fassaden des Gebäudes mit einem automatischen Sonnenschutzsystem ausgestattet. Dank der engen Zusammenarbeit mit einem deutschen Sonnenschutzhersteller wurden drei verschiedene Formen von maßgeschneidertem Sonnenschutz hergestellt und installiert, nämlich Fallschirme, Schirme und Markisoletten. 

Stadtbibliothek München
Was ging der heutigen Stadtteilbibliothek voraus? Von Laim.

Mehr als hundert Nice-Rohrmotoren mit elektronischen Endschaltern sorgen für die automatische Steuerung der Jalousien. Auf diese Weise können die Jalousien mit einem einzigen Handgriff bedient werden, wodurch sich Form und Farbe des gesamten Gebäudes im Handumdrehen ändern. 

Das von Nice gelieferte Steuerungssystem für die Jalousien der Stadtteilbibliothek Laim wurde in enger Abstimmung mit dem Kunden entwickelt. Es ermöglicht die zentrale Steuerung der Jalousien für das gesamte Gebäude, pro Etage oder für einen bestimmten Bereich des Gebäudes. Auf diese Weise kann ein hoher Komfort für die Nutzer des Gebäudes erreicht werden, indem die Aufheizung verhindert und die Lichtverhältnisse für die Menschen im Gebäude optimiert werden.   

Text: Thijs Pubben    Bild: Nizza
Gekennzeichnetes Bild: 
Die Markisoletten sind Teil des Beschattungssystems der Bibliothek. 

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