Rainbowsol verfügt bereits über eine Reihe von Z&R-Auszeichnungen, darunter die Auszeichnung "Z&R-Produkt des Jahres 2019". Anfang Juli kam eine weitere Trophäe hinzu: der Z&R Product of the Year Award 2019.
2018 wurde Coulisse als erstes Unternehmen überhaupt zum zweiten Mal mit dem Z&R Product of the Year Award ausgezeichnet. Rainbowsol wiederholt dieses Kunststück nun. Und es gibt weitere Parallelen, da beide Unternehmen dies mit ähnlichen Produkten taten. Coulisse punktete zweimal mit einem Willie Root-ähnlichen Produkt, während Rainbowsol den Preis zum zweiten Mal mit einem Konzept gewann.
Im Jahr 2010 war das Limited Edition Concept der Gewinner. Ohne weitere Begründung kann man im Nachhinein sagen, dass das Konzept immer noch existiert und Rainbowsol nicht geschadet hat. Ob das auch für das 2019 prämierte Konzept der Q-Serie in x Jahren gilt, bleibt abzuwarten, aber die Jury des Z&R Product of the Year Award ist zuversichtlich.
Das Konzept ist natürlich neu, aber die Idee ist nicht neu. Dennoch erhielt dieses Konzept die meisten Punkte von der Jury des Z&R Product of the Year Award 2019. “Was die verschiedenen Juroren an diesem Konzept besonders schätzten, waren die Marktchancen”, erklärte Z&R-Magazinleiter Ronald Klein bei der Präsentation. “Man kann sich das schönste Produkt ausdenken, aber wenn es keinen Markt dafür gibt, verfehlt ein Hersteller sein Ziel. Die Marktchancen der Q-Serie wurden von der Jury sehr positiv bewertet, nicht zuletzt, weil sich Rainbowsol mit dem Limited-Edition-Konzept bereits in diesem Bereich bewährt hat. Mit der Q-Serie kombiniert Rainbowsol eine schöne Optik mit einem erschwinglichen Preis.”

Marcel van der Gun mit der Statuette zum Z&R Product of the Year Award 2019. Links Robert Bosch, rechts Z&R-Magazinleiter Ronald Klein.
Das heißt übrigens nicht, dass die Jury des Z&R-Preises für das Produkt des Jahres künftig nur noch praxisorientiert vorgehen wird: Solange es sich verkaufen lässt, ist es gut. “Es wird immer Platz und Wertschätzung für clevere, kreative, bahnbrechende und unkonventionelle Beiträge geben‘, sagt Klein. ’Aber die Marktchancen spielen natürlich eine Rolle und sind nicht ohne Grund eines der vier Bewertungskriterien.”
Robert Bosch kann den Gedankengang der Jury durchaus nachvollziehen. “Wir schauen uns Neuentwicklungen immer mit einem sehr pragmatischen Blick an. Manchmal sieht man die schönsten Produkte, aber dann haben sie oft keinen kommerziellen Wert für den Durchschnittsverbraucher. Es steht jedem frei, seine eigene Wahl zu treffen, aber wir tun das nicht. Als Rainbowsol wählen wir schöne Produkte mit hervorragender Qualität, die für eine große Gruppe von Verbrauchern zugänglich sind.”
“Neunzig Prozent dessen, was Sonnenschutzhändler verkaufen, sind Rollläden, Screens und Gelenkjalousien”, schiebt Marcel van der Gun nach. “Darauf konzentrieren wir uns. Der Rest ist Nische. Spezialprodukte, die zwar oft eine höhere Marge haben, aber meist in viel geringeren Stückzahlen verkauft werden. Lamellendächer, zum Beispiel. Deshalb haben wir sie auch nicht im Sortiment. Diese Produktgruppe überlassen wir gerne den Spezialisten.”
“Wir nehmen mit unserer Arbeitsweise vorweg, was der durchschnittliche Händler braucht, und zwar auf die bestmögliche Art und Weise”, sagt Robert Bosch. “Der durchschnittliche Händler will Produkte für den durchschnittlichen Verbraucher mit einem durchschnittlichen Geldbeutel. Die Preise müssen unterhalb der psychologischen Schwelle dessen liegen, was dieser Verbraucher verträgt. Jemand, der zweitausend Euro für eine Markise ausgeben will, interessiert sich nicht für einen Paravent, der doppelt so viel kostet, auch wenn er noch so schön ist. Das wird bei einer anderen Zielgruppe auf Widerstand stoßen.”
Übrigens zeichnet sich die Q-Serie nicht nur durch ihr ‘Aussehen’ aus, wie Marcel van der Gun hinzufügen möchte. “Wir haben auch an die Technik und die einfache Installation gedacht. Zum Beispiel sind in den seitlichen Abdeckungen Platz für Transformator und Empfänger vorgesehen, so dass bei der Montage nur ein Kabel benötigt wird.”

Qualität, Design und Erschwinglichkeit in optimaler Weise zu kombinieren, ist laut Ronald Klein eine Spezialität von Rainbowsol. “Das haben sie bereits mit dem Limited-Edition-Konzept bewiesen, und die Jury erwartet, dass sie das mit der Q-Serie wieder tun werden.” Wenn die Markise oder der Schirm an der Wand schön aussieht, ist das natürlich ein Pluspunkt, und das ist Rainbowsol sowohl mit der Limited Edition als auch mit der Q-Serie gelungen. Limited Edition könnte man sogar als bahnbrechend bezeichnen, weil Rainbowsol damit die damals aufkommende Vorliebe der Menschen für Anthrazit aktiv nutzte. Schließlich war bis dahin Cremeweiß die niederländische ‘Modefarbe’. Die Q-Serie ist in dieser Hinsicht weniger innovativ, denn Rainbowsol hat das alles schon einmal gemacht. “Aber das bedeutet andererseits, dass man bei Rainbowsol sehr gut weiß, wie man ein Konzept zum Erfolg führt”, sagt Klein.
Marcel van de Gun und Robert Bosch erwarten natürlich auch, dass es ein Erfolg wird, sonst hätten sie es sicher nicht gestartet! “Ein Konzept wie dieses muss wachsen”, sagt Van der Gun. “Das haben wir auch bei der Limited Edition erlebt. Es muss erst bekannt werden und jeder muss sich erst daran gewöhnen. Aber wir merken schon jetzt, dass es geschätzt wird, zum Beispiel für die Einlegestreifen, mit denen sich die Produkte personalisieren lassen.”
Und dann ist es Zeit für die Pflichten. Draußen vor dem Rolltor mit der Aufschrift Q-Serie, denn im Ausstellungsraum ist der Preisträger noch nicht vertreten. Dafür ist alles zu schnell gegangen. Das Wichtigste für Rainbowsol ist, dass die Q-Serie auf den Markt gekommen ist und dass das Konzept seinem Status als Gewinner des Z&R Product of the Year Award 2019 gerecht wird. “Dafür werden wir unser Bestes geben”, so Bosch abschließend. “Doch zunächst möchten wir unseren Mitfinalisten Unilux und weinor gratulieren. Hiermit!”