Für viele Amsterdamer ist das Gebäude an der bekannten Linnaeusstraat im Osten Amsterdams eine echte Ikone. Früher beherbergte es das OLVG-Krankenhaus, heute ist es der Ort, an dem Touristen gerne ein Hotelzimmer buchen. Insider bezeichnen The Manor als das ‘schönste Hotel in Amsterdam-Ost’. Natürlich möchte es diesen Ruf behalten. Deshalb wird der Neugestaltung viel Aufmerksamkeit gewidmet. In diesem Zusammenhang wurden Anfang Mai dieses Jahres 54 neue Markisen angebracht.
Roland Dankbaar von ISB Zonwering aus Badhoevedorp erhielt den Zuschlag für die Lieferung und Montage der 54 Markisen und nahm die Herausforderung wie ein echter Projektmanager an. Natürlich in Zusammenarbeit mit seinen beiden Hauptlieferanten: dem Stofflieferanten Sattler und dem Markisenhersteller Schlappi Marquees.
“Ich kannte diesen Kunden schon einige Jahre zuvor, als ich gebeten wurde, die damals hängenden Markisen zu reinigen”, so Dankbaar. “Aber als die Frage im letzten Jahr erneut gestellt wurde, habe ich darauf hingewiesen, dass es ratsam wäre, neue Markisen anzubringen. Wenn man als Hotel ein gutes, positives Image behalten will, muss man irgendwann in etwas Neues investieren wollen. Bei The Manor war man dazu bereit. Sie gaben dann das Budget frei, und wir konnten mit der Arbeit beginnen.”
Laut Dankbaar war die Aufgabe kein Zuckerschlecken. “Wir mussten zum Beispiel den Stil des Hauses - die Farben - von The Manor berücksichtigen, nämlich Orange und Weiß. Der Tuchhersteller Sattler musste ein spezielles Tuch herstellen, aber das war möglich, weil es sich um eine Anzahl von 54 Markisen handelte. Ich habe dabei sehr gut mit Nico van Hattum von Sattler zusammengearbeitet. Das Gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit Dennis Schoormans von Schlappi Marquees, der alle Zelte komplett maßgefertigt hat.”
Ein Geschäft ist ein Geschäft
“Bei der Zusammenarbeit mit Partnern ist es wichtig, dass man sich gegenseitig vertrauen kann. Man muss wissen, dass das Credo ‘ein Geschäft ist ein Geschäft’ unvermindert gilt. Schließlich muss man sich bei einem Projekt dieser Größenordnung mit Dingen wie der Anmietung von Hubarbeitsbühnen, der Verlegung von Fahrplatten und dem Einsatz von Verkehrslotsen auf der Straße beschäftigen. Außerdem mussten wir natürlich intensiven Kontakt zu den Mitarbeitern des Hotels halten, denn für sie ging das Tagesgeschäft wie gewohnt weiter. Darauf mussten wir natürlich Rücksicht nehmen. Dieses Projekt war also alles andere als Standard. Um es in die richtige Richtung zu lenken, haben wir gemeinsam einige gute Denkstunden abgehalten. Ein großes Lob auch für den Input von Schlappi und Sattler.”

Stolz
“Wenn ich jetzt die Linnaeusstraße entlangfahre, bin ich sehr stolz”, sagt Roland Dankbaar. “Das Gebäude ist immer noch der starke Blickfang. Und dann denke ich: Wie ist es möglich, dass ein relativ kleines Unternehmen wie unseres diese große Herausforderung annehmen durfte? Mehr noch: Wenn die Konkurrenten von Schlappi und Sattler uns sehr sportlich mitteilen, dass wir es schön abgeliefert haben, muss es gut sein!”
Roland Dankbaar rechnet damit, dass er in Zukunft mehr solcher Großprojekte durchführen wird. “In der Tat sehe ich einen Trend auf dem Markt. Die Kunden suchen nach relativ kleinen Unternehmen, in denen der Geschäftsführer-Inhaber das Ruder in die Hand nimmt, zum Beispiel bei der Montage und der technischen Abwicklung. Denn die Menschen brauchen den direkten Kontakt, damit die Dinge schnell erledigt werden können. Das können wir leisten, aber fairerweise muss man sagen, dass wir das nur dank der Leidenschaft und dem Engagement von Lieferanten wie Schlappi und Sattler können, die genau wissen, wo die Interessen aller liegen.”
“Oh, und darf ich auch meine Stütze Frank La Heij erwähnen”, fährt Dankbaar fort. “Er ist ein ZZP, der schon seit 11 Jahren für mich arbeitet. Ohne ihn hätten wir dieses Projekt niemals so schön umsetzen können! Und natürlich danke ich auch dem Team von The Manor für die fantastische Zusammenarbeit. The Manor ist und bleibt das schönste Hotel im Osten von Amsterdam! Sehen Sie sich nur die Markisen an!” Und dann lachend: “Und super lecker essen kann man dort auch!”