Der Sonnenschutz wird bei Bauprojekten noch zu oft vernachlässigt - insbesondere im Gesundheitswesen. Dabei kann gerade dort viel für das Raumklima, den Energieverbrauch und den Komfort gewonnen werden. Mit der Unterzeichnung des Green Deal Sustainable Care 3.0 will BREL Smart Building diese Denkweise ändern. "Wir wollen nicht erst ins Spiel kommen, wenn das Gerüst schon steht, sondern schon am Reißbrett über nachhaltige Gebäudegestaltung nachdenken", sagt Michelle Termaat, Account- und Brandmanagerin bei BREL Smart Building.
Durch den Beitritt zum Green Deal erhält BREL Zugang zu einem Netzwerk von Gesundheitseinrichtungen, Bauunternehmern, Architekten und Lieferanten, die Nachhaltigkeit aktiv in ihre Projekte einbinden wollen. Dies bietet vor allem kurzfristig Sichtbarkeit und langfristig strategische Möglichkeiten. "Wir vernetzen uns jetzt für Projekte, die in fünf Jahren anstehen. Man muss dafür sorgen, dass die Leute wissen, dass es einen gibt - dann kommen die Fragen von selbst", sagt Termaat.
Gesundheitseinrichtungen, die sich dem Green Deal anschließen, erhalten Zugang zu praktischen Instrumenten wie dem Nachhaltigkeitskompass. Dadurch wird ihre Nachhaltigkeitsstrategie transparent und messbar. BREL möchte zu diesem Prozess beitragen, indem es intelligente Technologie anbietet, die sich direkt auf den Energieverbrauch eines Gebäudes auswirkt. Man denke an Projektmotoren mit integrierter SIM-Karte, solarbetriebene Sonnenschutzanlagen und die Steuerung über ein zentrales Dashboard. "Wir machen Gebäude auf einfache Art und Weise intelligenter und umweltfreundlicher. Und zwar mit Lösungen, die in die Standards passen, ohne komplizierte Programmierung", sagt Termaat.
Sie betont, dass Sonnenschutz mehr ist als Komfort: Er wirkt sich direkt auf die Temperaturregelung, die CO2-Emissionen und den Energieverbrauch aus. "Wir leisten einen spürbaren Beitrag zur Klimakontrolle. Und weil wir jetzt mit Parteien wie der Stiftung C23 und Lucrum zusammenarbeiten, können wir das breiter und strategischer nutzen."

Ein bemerkenswerter Teil des Green Deal ist das sogenannte Nachhaltigkeitsdepot: ein gemeinsamer Fonds, der von den Lieferanten gefüllt wird und dann für Nachhaltigkeitsmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen verwendet wird. Obwohl BREL noch keine direkten Projekte über dieses Depot realisiert hat, sieht Termaat es als ein wertvolles Instrument. "Es zeigt, dass man als Lieferant Verantwortung übernimmt. Außerdem kann man die Kunden auf den Vorteil hinweisen, dass ein Teil ihrer Investition über diesen Fonds in die Organisation zurückfließt."
Die Ambitionen von BREL gehen über die eigene Marke und die eigenen Produkte hinaus. "Wir wollen vor allem, dass der Sonnenschutz strukturell auf der Tagesordnung steht. Ob mit unseren Motoren oder mit denen anderer Hersteller. Es ist an der Zeit, dass Sonnenschutz nicht mehr als Luxus angesehen wird, sondern als wesentlicher Bestandteil des nachhaltigen Bauens." Dabei hat das Unternehmen durchaus auch andere Hersteller im Blick: "Vielleicht können wir in Zukunft zusammenarbeiten, um das noch weiter zu tragen."
Der Gesundheitssektor steht vor großen Herausforderungen - von der Energieeffizienz bis hin zu Komfort und Gesundheit. Der Green Deal bietet Orientierung, Struktur und Ressourcen. BREL steuert Technologie, Vision und Engagement bei. Termaat: "Der Sektor gewinnt immer mehr Einblick in die praktische Bedeutung von Nachhaltigkeit. Wir können dem etwas hinzufügen, das sofort sichtbar und messbar ist."
Der erste Schritt ist getan. Nun gilt es, auf der Zusammenarbeit aufzubauen und dem Sonnenschutz den Platz einzuräumen, der ihm bei der Planung und Verwaltung nachhaltiger Gebäude im Gesundheitswesen gebührt.