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Schlappi plädiert eindringlich für mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für ältere Arbeitnehmer
Die ältere Generation kann der jüngeren Generation auch beibringen, genau zu sein.

Schlappi hält anregendes Plädoyer für mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung für ältere Arbeitnehmer

Dass Technik und handwerkliches Können in der Markisenbranche unverzichtbar sind, ist nicht neu. Doch Dennis Schoormans, Geschäftsführer von Schlappi Marquees in Tilburg, richtet einen klaren Appell: "Investieren Sie in Menschen, auch - oder gerade - wenn sie über 50 sind. Mein Credo? Man muss bis zur Rente mitmachen können. Vor allem auch, um das Handwerk für die Branche zu erhalten."

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Dennis Schoormans.

Diese Botschaft vertritt er seit Jahren, und das nicht ohne Grund. Die Bevölkerung altert weiter, der Arbeitsmarkt bleibt angespannt, und der Zustrom junger Fachkräfte lässt auf sich warten. "Dennoch übersehen viele Unternehmen noch zu oft die Stärken älterer Arbeitnehmer", sagt der sichtlich begeisterte Dennis. "Auf dieser Gruppe ruht ein ungerechtfertigtes Stigma. Dabei können sie in Wirklichkeit einen enormen Beitrag für Ihr Unternehmen leisten."

Bei Schlappi in Tilburg hat man diese Überzeugung in die Tat umgesetzt. Das Unternehmen arbeitet bewusst daran, eine Belegschaft zu schaffen, in der Platz für alle ist, unabhängig vom Alter. "Schließlich bekommt man viel zurück: eine starke Arbeitsmoral, Loyalität, Motivation sowie Fachwissen", betont Dennis. "Außerdem geben ältere Mitarbeiter Ihrem Unternehmen Kultur und Stabilität. Sie sind oft die Träger Ihrer Organisation".

Lehrkräfte und Lernkultur

Diese Rolle als Träger wird bei Schlappi ausdrücklich anerkannt. Ältere Mitarbeiter werden als Tutoren für jüngere Kollegen eingesetzt. "Das funktioniert nicht nur gut für den Wissenstransfer, sondern auch für die Stärkung des Teamgeistes und der Kontinuität", sagt Dennis. Für ihn fügt sich das in eine umfassendere Strategie ein, in der das "Lernen zur Arbeit" im Mittelpunkt steht. Schlappi investiert in die Entwicklung seiner Mitarbeiter durch On-the-Job-Trainer, Coaching und eine aktive Weiterbildungspolitik. "Wir verwenden das so genannte Talentschlüsselmodell, das dazu beiträgt, eine starke Lernkultur zu fördern. Dies ist entscheidend für unsere Zukunft."

Nach Ansicht von Dennis ist die Entwicklung einer Lernkultur kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. "In einer sich schnell verändernden Welt - mit technologischen Entwicklungen, klimatischen Herausforderungen und geopolitischen Unsicherheiten - muss Ihre Organisation flexibel sein. Das beginnt bei den Menschen. Und man muss ihnen den Raum geben, sich ständig weiterzuentwickeln.

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Handwerkliches Können bleibt immer meisterhaft!

Die Kraft des sozialen Unternehmens

Schlappi engagiert sich nicht nur für ältere Mitarbeiter, sondern auch aktiv für soziales Unternehmertum. So nimmt das Unternehmen beispielsweise am Pilotprojekt "Basic Jobs" der Stadt Tilburg teil. "Damit geben wir Menschen mit einer Distanz zum Arbeitsmarkt eine Chance auf einen nachhaltigen Platz", sagt Schoormans. "Ein junger Mann, der auf diesem Weg zu uns gekommen ist, wird bald fest zu uns stoßen und ein Buddy für neue Teilnehmer werden. Er ist durch seine Erfahrung zu einem Experten geworden - das hat einen enormen Wert."

Diese Kombination aus Sozialpolitik, Lernen am Arbeitsplatz und Wertschätzung von Erfahrung bietet eine solide Grundlage. "Wir schauen nicht nur auf die Qualifikation oder das Alter, sondern auf das Engagement und das Potenzial. Jeder, der mitmachen will, hat diese Chance verdient."

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Wie schön ist es, wenn jüngere und ältere Mitarbeiter miteinander ringen und so voneinander lernen.

Aufruf an die Industrie

Dennis ruft daher andere Unternehmer in der Beschattungsbranche auf, es ihm gleichzutun. "Habt ein soziales Herz", sagt er. "Lassen Sie ältere Mitarbeiter nicht fallen, sondern nutzen Sie ihre Stärken. Das ist nicht nur menschlich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll."

Seine Botschaft ist daher klar: Wer es wagt, die Chancen und nicht die Grenzen zu sehen, wird ein zukunftsfähiges Unternehmen aufbauen. "Als Branche brauchen wir jeden - jung und alt. Und wer in sie investiert, wird früher oder später immer belohnt".  

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